Dänemark: Provider stimmen „freiwilligen“ Netzsperren zu

Lage in Österreich

Der europäische Gerichtshof und der oberste Gerichtshof haben es möglich gemacht: Movie4K und KinoX wurden in Österreich, als erste Plattformen von Providern gesperrt. Diese Plattformen, die kostenlos Filme und Serien online stellen, konnten mit einer einstweiligen Verfügung aufgrund von Piraterie offline genommen werden.

Dänische Rechtslage

In Dänemark gab es diesbezüglich eine Einigung mit Rechteinhabern. Plattformen mit illegalen Inhalten und Angeboten dürfen gesperrt werden, sofern ein Gerichtsbeschluss für ISP vorliegt.
Trotz der Einigung kann eine weitere Diskussion zwischen Rechteinhabern und ISP nicht ausgeschlossen werden, da laut Rechteinhaber die DNS-Sperre noch nicht ausgereift genug ist. Man einigte sich dennoch auf eine Handhabung bezüglich Seiten, die das Copyright verletzen.

Bereits seit 2006 gibt es in Dänemark Sperren von nicht legalen Video- und Musikangeboten. Der Vorgang der Sperrung war allerdings nicht sehr zielführend, da die Rechteinhaber für jede einzelne Seite einen Gerichtsbeschluss erwirken mussten, dieser Gerichtsbeschluss galt dann jeweils nur für einen Provider. Jetzt soll alles einfacher werden.

Einfachere Sperren

Wenn der Verband gegen Piraterie in Zukunft einen Gerichtsbeschluss gegen eine Seite beim ISP erwirkt, werden alle Konkurrenten die jeweilige Plattform binnen einer Woche gleichfalls sperren. Außerdem wird eine vollautomatische Sperrung vorgenommen, falls eine bereits gesperrte Seite eine neue Domain annehmen oder neue URLs für das bereits bestehende Angebot registrieren sollte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *